Helpcentives: Herr Kaiser findet zurück auf den Pfad der Tugend

Hunderte Versicherungen verklopft – und zur Belohnung? Keine Parties mehr in den Gellert-Thermen in Budapest. Schade oder Chance? Das dürfen Sie entscheiden. Fest steht: Seit dem PR-Desaster der Ergo, resp. Hamburg-Mannheimer, sind Orgien als Mitarbeiter-Incentive in deutschen Unternehmen ungefähr so angesagt wie Schmiergeldkonten bei Siemens.

Eine schlaue Event-Agentur am Starnberger See (Team Seefried) hat die Zeichen der Zeit erkannt und kreativ zu nutzen gewusst: Sie vermittelt den geläuterten Branchen Helpcentives. Das sind Events, die Spaß machen, den Teamgeist stärken und vor allem ein Hilfsprojekt voranbringen. Die Hilfsprojekte haben vorzugsweise einen prominenten Paten, der zusätzliche Aufmerksamkeit sichert. Mit diesen Incentives können sich Großunternehmen vor jedem Journalisten blicken lassen. Sie wollen das auch. Denn das ist der zweite Nutzen dabei: Helpcentives sind eine mögliche Maßnahme der Corporate Social Responsibility Strategie.

Damit diese Strategie aufgeht, kommen bei den Helpcentives auf Wunsch die Piloten (Piloten Consulting) ins Cockpit. Sie finden heraus, mit welchem Helpcentive eine Marke gemeinsam fliegen lernt. Mein Job waren die Texte der Website. Wünsche viel Erfolg!